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Hockenheimring: neue Streckenführung und Tribünen
In der Kürze liegt die Würze
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Kürzer, übersichtlicher und attraktiver für die Zuschauer: Das ist der neue Hockenheimring, auf dem am 28. Juli der Große Mobil 1 Preis von Deutschland der Formel 1 ausgefahren wird. Für die Zuschauer gibt es zwei wichtige Änderungen: Einmal neue Tribünen, mit denen sich die Zahl der Zuschauerplätze auf 120.000 erhöhen wird (bisher 83.000), zum anderen eine Verkürzung der Strecke von 6,8 auf knapp 4,5 Kilometer. Die kürzere Strecke bedeutet mehr Runden pro Rennen. Die Boliden der Formel 1 werden deshalb beim Grand Prix 68 statt bisher 45 Mal an den Zuschauern vorbei heulen und mehr Gelegenheiten zum Überholen haben als bisher.

Ein großer Teil der bisherigen Piste führte durch Wald, wo kein Platz für Zuschauer war. Weil fast alle anderen Grand-Prix-Strecken kürzer waren als Hockenheim, forderte der Welt-Automobilverband FIA eine Anpassung. Hockenheim-Geschäftsführer Andreas Hornung rechnet bei dem neuen Kurs mit Rundenzeiten von knapp über 1.20 min, einer Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h und einem Renn-Schnitt von über 200 km/h in der Formel 1.

Die neue Strecke hat 17 Kurven, von denen sieben aus dem früheren Layout erhalten bleiben. Nach der Start- und Zielgerade geht es, wie bisher, rechts ab in eine Gerade, die allerdings nur etwa 500 Meter lang ist. Sie endet mit einer Rechtskurve, an die sich eine lang gezogene, sehr schnelle Linkskurve mit dem traditionsreichen Namen "Parabolica" anschließt. An deren Ende, vor der neuen Spitzkehre, müssen die Fahrer von der Höchstgeschwindigkeit auf knapp 70 km/h herunterbremsen - hier sind packende Windschatten-Duelle zu erwarten. Es folgt eine Rechts-Links-Rechts-Kombination, danach wird auf der Trasse des bisherigen Kurses wieder voll beschleunigt, bis die Wagen an der alten und neuen Mobil-Kurve rechts ins Motodrom einfahren, das bis auf ganz kleine Korrekturen unverändert bleibt.

Ein Blickfang des Hockenheimrings wird die neue, hoch moderne Mercedes-Tribüne (6.300 Sitze) zwischen der Spitzkehre und der anschließenden Kurvenkombination sein. Zwei weitere Tribünen im Bereich der Spitzkehre bieten weitere 32.000 Sitzplätze. Und ab 2003 soll ein Hotel gebaut werden, dessen Gäste von ihren Zimmern aus die Zielgerade und die Boxenanlage übersehen können.




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